Die richtige Personalentscheidung treffen – gerade in schwierigen Zeiten das A und O um zu bestehen und erfolgreich zu sein

 

Artikel von Dagmar Strehlau

Auch in Krisenzeiten werden gute Mitarbeiter gesucht und man hofft gerade dann den richtigen Mann/Frau zu finden und einzustellen. Die richtige Personal-entscheidung kann hier sogar lebenswichtig für ein Unternehmen werden. Häufig wird die Fehlentscheidung erst bei Arbeitsantritt oder nach ein paar Wochen deutlich. Dann ist, wie man so schön sagt, „das Kind meist schon in den Brunnen gefallen“.

Der neue Mitarbeiter ist unglücklich im Job, unter- oder überfordert, der Job kann nicht richtig bewältigt werden und das Betriebsklima leidet. Ist dies geschehen, wird es höchste Zeit seinen Personalauswahlprozess zu überprüfen.

Aber wie läuft eigentlich bei Ihnen im Unternehmen die Personalauswahl ab? Führen Sie selbst die Gespräche, existieren bei Ihnen Leitfäden oder strukturierte Gesprächsbögen und wenn ja – nutzen Sie sie auch? Führen Sie die Gespräche alleine oder gemeinsam mit Kollegen?

Fehlerhafte Personalauswahl kostet die Unternehmen sehr viel Geld. Viele Unternehmen arbeiten heute noch einfach mit unstrukturierten Einstellungs-gesprächen. Die Verwendung von psychologischen Testverfahren oder die Konstruktion von strukturierten Interviewleitfäden wird häufig als zu teuer und aufwendig angesehen. Wie häufig haben Sie schon Personalentscheidungen aus dem Bauch heraus getroffen? Das Bauchgefühl sollte man nicht unterschätzen, aber es kann nicht die alleinige Marke sein.

Diese Sorgfalt muss man aber auch bei Personalentscheidungen an den Tag legen: eine Fehlentscheidung in Personalfragen kostet Sie nicht nur sehr viel Geld, auch das Betriebsklima könnte darunter leiden. Sind es Stellen mit Kundenkontakt, leidet auch Ihre Stellung am Markt und Ihr Renommee nach außen.

Ganz davon abgesehen haben Sie auch eine hohe Verantwortung für den neu eingestellten Mitarbeiter und greifen mit Ihrer Fehleinschätzung auch massiv in sein persönliches Schicksal ein.

Was nun aber tun für eine gesunde Personalauswahl? Die wichtigsten Punkte habe ich Ihnen hier schon einmal zusammengestellt:

  • Sorgfältiges Sichten der Bewerbungsunterlagen – schauen Sie sich wirklich einmal den Lebenslauf an, achten Sie auf Unstimmigkeiten oder Brüche, wenn Sie den Kandidaten trotzdem einladen möchten – notieren Sie sich diese Punkte und fragen Sie nach!
  • Arbeiten Sie mit strukturierten Leitfäden und nutzen Sie diese auch! So werden verschiedene Bewerber auch vergleichbar und die Entscheidung wird einfacher.
  • Überprüfen sie Ihren eigenen Gesprächsanteil im Einstellungsinterview – wie häufig reden Sie und wie häufig der Bewerber? Natürlich ist es wichtig für den Bewerber auch etwas über Ihr Unternehmen zu erfahren – aber Sie haben ihn schließlich eingeladen, um viel über ihn zu erfahren…
  • Im letzten Newsletter sprachen wir über Wahrnehmungsfehler – erinnern Sie sich? Hier gilt es: Nehmen Sie sich den Merkzettel noch einmal zur Hand und seien sich dieser Fehlerquelle bewusst! Lassen Sie sich nicht durch den ersten Eindruck täuschen, entdecken Sie Ähnlichkeiten mit sich selbst und versuchen Sie z. B. nicht zu generalisieren.
  • Versuchen Sie das Gespräch, wenn möglich zu zweit zu führen oder noch ein zweites Gespräch mit einem Kollegen oder der Personalabteilung zu organisieren. Ein Partner in diesem Auswahlprozess kann helfen Punkte aufzudecken und hilft gerade in einem Zweiergespräch auch einmal in Ruhe zu beobachten und sich ein Gesamtbild zu machen.
  • Sogenannte „Stressinterviews“ kommen immer einmal wieder in Mode. Ich – persönlich – würde davon abraten, im Regelfalle erfährt man in einer entspannten Gesprächsatmosphäre mehr über einen Menschen, als wenn er unter Druck gerät und den Eindruck hat er müsse sich verteidigen.

Wenn Sie mehr erfahren möchten oder Ihren Auswahlprozess überdenken wollen, freuen wir uns auf Ihre Kontaktaufnahme unter dagmar.strehlau@anxo-consulting.com oder 06192 / 402 69 0.

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