RESTRUKTURIERUNG

Die aktuellen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen führen bei vielen Unternehmen zu einer angespannten Situation. Unternehmen erwarten Umsatzrückgänge, Gewinneinbrüche oder Verluste. Diese Situation stellt hohe Anforderungen an die Führungskräfte.

Reagiert das Management nicht oder verspätet, sind niedrige oder fehlende Rentabilitäten die Folge. Dies führt zu einem schleichenden Verzehr zunächst der stillen Reserven und dann des Kapitals, was erst mit einem Zeitverzug in den Bilanzen zum Ausdruck kommt. Ausgeschöpfte Kreditlinien und eine drohende Insolvenz sind häufig das letzte Alarmsignal für fehlende Rentabilität sowie Liquidität und müssen spätestens Auslöser für eine Unternehmensveränderung sein.

Grundsätzlich sollten die notwendigen Veränderungen schon wesentlich früher einsetzen, zum Beispiel bei den ersten Anzeichen von Umsatz- oder Gewinnrückgängen.

Die Krisenphasen als Ausgangspunkt des Wandels

Deshalb orientieren wir uns am Phasenmodell der Krisenstadien, das den typischen Verlauf einer Unternehmenskrise abbildet. Es zeigt, wie sich Handlungsdruck und Handlungsspielraum im Zeitverlauf verändern und bietet einen klaren Rahmen, um in jeder Phase gezielt und wirksam zu agieren. Typischerweise wird eine Unternehmenskrise in 6 Phasen unterteilt.

Das Phasenmodell der Krisenstadien beginnt bei der Stakeholder-Krise und arbeitet sich sukzessive weiter bis zur Insolvenz. Über den Verlauf dieser Krisenphasen hinweg steigt zum einen der Handlungsdruck und gleichzeitig wird der Handlungsspielraum immer weiter eingeschränkt.

Stakeholder-Krise

Den Anfang bildet oft die Stakeholder-Krise, in der beispielsweise ein Vertrauensverlust bei Banken, Lieferanten und Kunden droht oder eingetreten ist. Häufig ist die Ursache eine gestörte Kommunikation oder negative Berichterstattung

Strategie-Krise

Kann das Unternehmen nicht gegen die Stakeholder-Krise gegensteuern, die ebenfalls von Vertrauensverlust gepägt ist, bedingt etwas durch die veraltete oder nicht mehr wettbewerbfsähige Strategien und / oder durch externe oder interne Wahrnehmungen

Umsatz-Krise

Schreitet die Entwicklung fort, entsteht eine Umsatz-Krise: Nachfragerückgänge, sinkende Marktanteile, die Abwanderung von Stammkunden und zunehmende Kapitalbindung durch hohe Vorratsbestände belasten die Geschäftsentwicklung

Ertrags-Krise

Infolgedessen kann das Unternehmen in eine Ertrags-Krise geraten, die sich durch anhaltende Verluste bemerkbar macht – ausgelöst durch rückläufige Nachfrage, steigende Kosten und eine mangelnde Innovationsstärke

Liquiditäts-Krise

Bleiben wirksame Gegenmaßnahmen weiterhin aus, verschärft sich die Situation zur Liquiditäts-Krise. Hier steht das Unternehmen vor einer akuten finanziellen Notlage, mit ausgeschöpften Kreditlinien, Zahlungsschwierigkeiten und einem mangelhaften Working Capital Management

Insolvenz-Reife

Scheitern schließlich auch alle Sanierungsmaßnahmen, manifestiert sich die endgültige Krise in der Insolvenz. Das Unternehmen wird (drohend) zahlungsunfähig und/oder ist überschuldet

Je stärker der Handlungsdruck in der Krise für ein Unternehmen spürbar wird, desto geringer wird der Handlungsspielraum. Deshalb empfehlen wir als ANXO: „Komm nicht zu spät!“

Ralf Strehlau

Geschäftsführender Gesellschafter

Krise – Was jetzt?

Die Sanierungsoptionen unterscheiden sich hinsichtlich der Krisenintensität

Unsere Unterstützung in der Krise

1. Vorinsolvenzliche Unterstützung

Typische Mandantensituationen:

  • Ertragskrise in Folge einer strategischen Krise
  • Signifikante Umsatzrückgänge z. B. auf Grund von Corona oder mangelnder Zugang zu digitalen Vertriebskanälen
  • Steigende Rohstoffpreise können bei schon geringen Margen nicht an die Kunden weitergegeben werden
  • Wenn noch nicht eine Liquiditätskrise vorhanden ist, wird an den Liquiditätsreserven des Unternehmens gezehrt
  • Zunehmende Probleme die Lieferanten im Rahmen der Zahlungsziele zu bezahlen, die Lieferkette stockt
  • Kunden werden durch Auslieferungsverzögerungen beunruhigt und suchen Alternativlieferanten
  • Mitarbeiter sind beunruhigt und demotiviert
C

Gutachterliche Tätigkeit

  • Erstellung von Gutachten
    • Quick-Checks
    • Independent Business Review (IBR)
    • Sanierungsgutachten / Fortführungsprognose (S6-Gutachten)
    • Beurteilung des Vorliegens von Insolvenzeröffnungsgründen (S11-Gutachten)
  • Unternehmensbewertung
  • Plausibilisierung von Planungen

Operative Restrukturierung

  • Krisenanalyse mit Abwehrmaßnahmen
  • Implementierung eines 13-Wochenplans zum Liquiditätsmanagement
  • Gespräche mit Stakeholder, um Vertrauen zu gewinnen
  • Kostenanalyse und schnelle Umsetzung von Potentialen (Cash Flow und Bottom Line)
  • Einsatz von StaRUG als konsensuales Verhandlungsmodel
  • Eine vorinsolvenzliche Sanierung wird angestrebt

Finanzielle Restrukturierung

  • Schnelle Umsetzung von Potentialen zur Liquiditätssicherung
  • Aktivseitenpotentiale erschließen (Sell&Leaseback und Factoring)
  • Unterstützung Gläubigerverhandlungen

Vorbereitung möglicher Insolvenz

  • Vorinsolvenzliche Rechtsberater auswählen
  • Auswahl Verfahrensart (Eigenverwaltung, Regelinsolvenz)
  • Unterlagen zusammenstellen
  • CRO installieren

2. Unterstützung im Insolvenzfall

Typische Mandantensituationen:

  • Insolvenz (Regel- oder Eigenverwaltung)
  • Das Management ist entweder nicht mehr vorhanden oder mit der Situation überfordert und benötigt Unterstützung
  • Unterbrechung der Lieferkette, da Lieferanten und andere Gläubiger schlecht bezahlt werden
  • Kunden sind unsicher und suchen andere Lieferanten
  • Personalflucht und demotivierte Low-Performer im Unternehmen
  • Der Insolvenzverwalter besitzt nicht die notwendige operative Erfahrung, um das Unternehmen durch die Krise zu führen
  • Der Insolvenzverwalter besitzt nicht die Kapazitäten, um kurzfristig die notwendigen betriebswirtschaftlichen Unterlagen zu erstellen
  • Fortführungs- und Restrukturierungsoptionen sind schwer erkennbar
    C

    Insolvenzrelevante strategische Tätigkeiten

    • Erarbeitung von Sanierungsstrategien
    • Ausrichtung des Unternehmens für eine Fortführung nach der Insolvenz
    • Sicherung der Personal-, Lieferanten- und Kundentreue
    • Erstellung von Businessplänen zur Fortführung

    Insolvenzrelevante operative Tätigkeiten

    • Stellung Interims-Manager für jede Ebene
    • Produktion / Umsatzgeneration unter Berücksichtigung Insolvenz-relevanter Rahmenbedingungen
    • Erstellen von integrierten Ergebnis- und Liquiditätsplänen
    • Aufnahme und Dokumentation des Vorhabens für die unter-schiedlichen Interessensgruppen
    • Generierung der zur regelmäßigen Messung des Geschäftserfolgs erforderlichen Kennzahlen (Wochen-, Monats- und Ad-Hoc-Reports)
    • Operative Begleitung bei der Umsetzung der Sanierung
    • Begleitung und Umsetzung von M & A-Prozessen
    • Post-Merger Integration für nachhaltigen Sanierungserfolg
    • Liquidation
    • Maximieren der freien Masse für die Gläubiger

    Die ersten Wochen der Zusammenarbeit

    1. Schaffung betriebswirtschaftlicher Transparenz

    In den ersten Wochen unserer Zusammenarbeit schaffen wir gemeinsam mit unseren Mandanten die notwendige betriebswirtschaftliche Transparenz. Typischerweise zeigt sich bereits in dieser Phase, wo die wesentlichen Herausforderungen und finanziellen Hebel liegen. Häufig genutzte Instrumente sind beispielsweise die Implementierung eines Finanzstatus sowie einer 13-Wochen-Liquiditätsplanung.

    2. Identifikation von Optimierungspotentialen

    Darauf aufbauend identifizieren wir schnell konkrete und quantifizierbare Optimierungspotenziale. Unser Fokus liegt dabei sowohl auf längerfristig umsetzbaren Maßnahmen als auch auf „Quick-Wins“, die kurzfristig Wirkung auf die Liquidität und den Ertrag zeigen.

    3. Begleitung der Umsetzung von Optimierungspotentialen

    Parallel dazu starten wir bereits mit der Begleitung der Umsetzung. Gerade in Restrukturierungssituationen ist es entscheidend, früh ins Handeln zu kommen. Deshalb unterstützen wir dabei, priorisierte Maßnahmen konsequent umzusetzen und erste Ergebnisse zeitnah sichtbar zu machen.

    Unsere möglichen Funktionen als Berater

    Im Rahmen von Veränderungsprozessen verändern sich regelmäßig die Anforderungen der Situation an die Art und Weise der Zusammenarbeit zwischen Mandanten und Beratern. Daher leiten wir basierend auf der individuellen Situation ihres Unternehmens ab, welche Beratungsfunktion zu empfehlen ist.

    • Als Krisen-Manager treffen wir im Rahmen des Projekts eigenständig Entscheidungen und übernehmen die Verantwortung
    • Als Coach äußert sich die Beratung durch eine lehrende und fördernde Begleitung. Es verbleiben sowohl die Entscheidungen als auch die Verantwortung beim Auftraggeber
    • Als Enabler verstehen wir uns als Unterstützer, der keinen Einfluss auf die Entscheidungen ausübt und stellen Ressourcen wie unser Netzwerk zur Verfügung
    • Als Partner agiert die ANXO grundsätzlich als Teil des Teams. Wir treffen gemeinsam Entscheidungen und es existiert eine gefühlte gemeinsame Verantwortung

    Häufige Fragen & Antworten

    Allgemeines

    Was ist Restrukturierung und wie unterscheidet sie sich von der Sanierung?

    Restrukturierung ist ein umfassender Ansatz zur Stabilisierung und Neuausrichtung eines Unternehmens mit dem Ziel, eine weitere Krisenverschärfung zu verhindern und die nachhaltige Wettbewerbs- und Renditefähigkeit wiederherzustellen. Sie setzt typischerweise in früheren Krisenphasen an, etwa bei strategischen oder operativen Schwächen, wenn noch ausreichend Handlungsspielraum besteht. Im Mittelpunkt stehen eine fundierte Analyse der Ausgangssituation, die Definition eines klaren Zielbilds sowie die konsequente Umsetzung geeigneter Maßnahmen zur Verbesserung von Strukturen, Prozessen und Ergebnissen.

    Davon abzugrenzen ist die Sanierung, die in späteren, akuten Krisensituationen zum Einsatz kommt, insbesondere dann, wenn die Liquidität gefährdet ist oder eine Insolvenz droht. In diesen Fällen liegt der Fokus auf der kurzfristigen Sicherung der Zahlungsfähigkeit und dem unmittelbaren Fortbestand des Unternehmens. Während die Restrukturierung also vor allem auf die frühzeitige Stabilisierung und nachhaltige Weiterentwicklung abzielt, dient die Sanierung primär der akuten Krisenbewältigung unter hohem Zeit- und Handlungsdruck.

    Was ist ein Independent Business Review?

    Ein Independent Business Review (IBR) ist eine unabhängige, strukturierte Analyse eines Unternehmens, die typischerweise im Auftrag der Kreditgeber durch einen externen Berater durchgeführt wird. Ziel ist es, sich ein objektives Bild über die tatsächliche wirtschaftliche Lage, die Tragfähigkeit des Geschäftsmodells und die Qualität des Managements zu verschaffen.

    Der IBR umfasst in der Regel eine Beurteilung der historischen und aktuellen Finanzlage, eine kritische Würdigung der Unternehmensplanung sowie eine Einschätzung, welche Maßnahmen dafür erforderlich wären.

    Was ist ein IDW S6 Sanierungsgutachten?

    Ein IDW-S6-Sanierungsgutachten ist ein Gutachten zur Bewertung und Planung der Sanierung eines Unternehmens in wirtschaftlicher Krise. Es wird nach dem Standard des Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) erstellt und prüft, ob ein Unternehmen langfristig sanierungsfähig ist.

    Dazu werden unter anderem die Ursachen der Krise analysiert, die Insolvenzantragspflicht geprüft und konkrete Maßnahmen zur Sanierung entwickelt.

    Außerdem enthält es eine Finanzplanung für die kommenden Jahre. Banken, Investoren und andere Gläubiger nutzen ein IDW-S6-Gutachten häufig als Entscheidungsgrundlage, um zu beurteilen, ob sie ein Unternehmen weiter finanzieren oder eine Sanierung unterstützen.

    Was versteht man unter einer integrierten Planung?

    Eine integrierte Planung verknüpft die drei zentralen Unternehmensrechnungen – Gewinn- und Verlustrechnung, Bilanz und Cashflow-Rechnung – zu einem konsistenten, rechnerisch verzahnten Gesamtmodell. Änderungen in einer Rechnung wirken sich automatisch auf die anderen aus, wodurch Widersprüche zwischen Ergebnis-, Vermögens- und Liquiditätsentwicklung vermieden werden.

    In der Restrukturierung ist die integrierte Planung das methodische Fundament jedes belastbaren Sanierungskonzepts. Sie macht sichtbar, ob ein Unternehmen nicht nur rechnerisch profitabel werden kann, sondern ob es den Weg dorthin auch liquiditätsseitig übersteht. 

    Darüber hinaus bildet die integrierte Planung die Grundlage für Szenarioanalysen – etwa einen Base Case, einen Downside Case und einen Upside Case – mit denen die Robustheit des Sanierungsplans unter verschiedenen Annahmen getestet wird.

    Was macht ein CRO?

    Ein Chief Restructuring Officer (CRO) ist ein externer Sanierungsexperte, der in der Krise temporär operative und finanzielle Führungsverantwortung übernimmt. Er treibt dessen Umsetzung aktiv voran – als Entscheidungsträger, nicht als Berater.

    In der Zusammenarbeit mit der Geschäftsführung wird der CRO meist als zusätzliches GF-Mitglied mit klar abgegrenztem Verantwortungsbereich bestellt. Die bestehende GF bringt das operative Know-how ein, der CRO die Restrukturierungskompetenz und Glaubwürdigkeit gegenüber Gläubigern. Damit das funktioniert, müssen Rollen und Entscheidungsbefugnisse von Beginn an fixiert werden.

    Liquidität & Finanzierung

    Warum wird eine 13-Wochen-Liquiditätsplanung gefordert?

    Ein 13-Wochen-Liquiditätsplan bildet alle Ein- und Auszahlungen auf Wochenbasis ab und zeigt präzise, wann dem Unternehmen die Zahlungsfähigkeit droht zu entgleiten. Der Zeithorizont von 13 Wochen hat sich in der Praxis bewährt, weil er kurz genug ist für belastbare, operative Zahlen – anders als ein Jahresplan – aber lang genug, um Handlungsoptionen rechtzeitig zu erkennen und einzuleiten.

    Rechtlich ist der Plan unmittelbar relevant: Geschäftsführer sind verpflichtet, drohende Zahlungsunfähigkeit frühzeitig zu erkennen. Der 13-Wochen-Plan ist ein zentrales Instrument, um diese Pflicht zu erfüllen und im Zweifel nachzuweisen, dass die Geschäftsführung die Lage im Blick hatte.

    Banken und Gläubiger fordern ihn darüberhinaus, weil er Transparenz schafft und Steuerungsfähigkeit signalisiert. Er ist die Grundlage für jede Finanzierungsentscheidung in der Krise – die 13-Wochen-Liquiditätsplanung werden in der Regel keine weiteren Kredite gewährt oder Zahlungsaufschübe akzeptiert.

    Was sind Insolvenzantragsgründe und wie werden diese geprüft?

    Insolvenzantragsgründe sind die gesetzlich definierten Tatbestände, bei deren Vorliegen die Geschäftsführung verpflichtet ist, einen Insolvenzantrag zu stellen. Das deutsche Insolvenzrecht kennt drei Antragsgründe: Zahlungsunfähigkeit, drohende Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung.

    Was sind Covenants und was passiert bei einem Covenant Breach?

    Covenants sind vertraglich vereinbarte Finanzkennzahlen oder Verhaltenspflichten, die ein Unternehmen gegenüber seinen Kreditgebern einhalten muss. Typische Finanzkennzahlen sind etwa der Verschuldungsgrad, der Zinsdeckungsgrad oder die Eigenkapitalquote. Sie werden in der Regel quartalsweise gemessen und im Kreditvertrag als verbindliche Schwellenwerte festgelegt.

    Bei einem Covenant Breach – also dem Unterschreiten oder Überschreiten eines vereinbarten Schwellenwerts – gerät das Unternehmen formal in den Vertragsbruch, auch wenn es seinen Zahlungsverpflichtungen noch vollständig nachkommt. Die Bank erhält dadurch das Recht, den Kredit fällig zu stellen oder Nachbesicherungen zu fordern. In der Praxis führt ein Breach nicht unbedingt zur Kündigung, löst aber zwingend intensive Gespräche mit den Kreditgebern aus.

    Was ist ein Forbearance Agreement?

    Ein Forbearance Agreement ist eine Stillhaltevereinbarung zwischen einem Unternehmen und seinen Kreditgebern, in der die Banken temporär auf die Ausübung ihrer Rechte aus einem Vertragsbruch (typischerweise einem Covenant Breach) verzichten. Es schafft einen geschützten Zeitraum, in dem das Unternehmen ein Sanierungskonzept erarbeiten oder umsetzen kann, ohne dass Kreditgeber den Kredit kurzfristig fällig stellen.

    Im Gegenzug verpflichtet sich das Unternehmen zu klar definierten Gegenleistungen: engmaschiges Reporting, Einhaltung eines vereinbarten Liquiditätsrahmens, Umsetzung konkreter Sanierungsmaßnahmen und häufig die Bestellung eines CRO. Die Vereinbarung ist befristet (typischerweise auf drei bis sechs Monate) und verlängert sich nur bei nachgewiesenem Fortschritt.

    Das Forbearance Agreement ist kein Sanierungsinstrument, sondern ein Überbrückungsinstrument. Es kauft Zeit – aber nur, wenn das Unternehmen diese Zeit konsequent nutzt.

    Ihre Ansprechpartner

    Ralf Strehlau

    Geschäftsführender Gesellschafter

    Manuel Czwalina ist Project Manager bei der ANXO

    Manuel Czwalina

    Prokurist

    Ausgewählte Projektbeispiele

    Kontinuierlich ausgezeichnet

    2026: Beste Berater (brandeins)

    • Beratungsfelder: Restrukturierung / Marke / Strategieentwicklung / Coaching / Vertrieb / Interimsmanagement
    • Branchen: Internet & E-Commerce,
      Maschinen- und Anlagebau

    2025: Top Berater (Focus Business)

    • Beratungsfelder: Change Management,
      Digitalisierung
    • Branchen: Handel (inkl. E-Commerce),
      verarbeitendes & produzierendes Gewerbe